Klimaerwärmung!

Kürzlich habe ich in einem Kommentar die „jahreszeitlichen Verhältnisse“ als Erklärung für einen aktuell aufgelaufenen Teststau verschiedener Umbauprojekte angeführt. Jeder Biker weiss, daß damit kurze Tage, nasse, glatte und/oder gesalzene Straßen, sowie niedrige Temperaturen gemeint sind.

Illustration mit freundlicher Genehmigung von www.motorrad-gespanne.de

Deshalb fiel ein im Dezember-Heft der Zeitschrift „Motorrad-Gespanne“ veröffentlichter Vergleichstest von elektrisch beheizbarer Biker-Bekleidung auf sehr Wärme-bedürftigen Boden bei mir.

Das Kurz-Fazit für meinen Test-Favoriten lautete: „Wer darin friert, hat das Einschalten vergessen.“ Das fand ich extrem überzeugend. 😎

Ich habe daraufhin blind(!) rund €500,-in die getestete Heizjacke, beheizbare Handschuhe vom gleichen Hersteller, sowie diverses Zubehör (Spiralkabel, kompatible Steckdose, Temperaturcontroller) investiert.

Und mein Gesamturteil nach Testfahrten bei leuchtender Frostwarnleuchte ( unter +4°C ) lautet:

das ist der absolute Hammer! 😎

Wieso bin ich da nicht schon vor Jahren drauf gekommen? Vierzig Jahre lang habe ich immer im Frühjahr und Herbst gefroren, und dann begegnet einem zufällig so eine überzeugende Lösung für so ein alltägliches Problem! Ich bin immer noch ein wenig fassungslos. Aber der Reihe nach:

Bezugsquelle

Bestellt habe ich die Teile bei der Firma www.ma-bike.com , die sich anscheinend auf Heizbekleidung spezialisiert hat. Es mag sicher auch andere Bezugsquellen geben, aber diese war im Testbericht genannt und so habe ich nicht weiter gesucht. Die Firma befindet sich fest in Damenhand. Der Kontakt via Email und Telefon war sehr angenehm, die Beratung klasse. Ein dennoch von mir gewünschter Umtausch der Handschuhe gegen eine größere Größe wurde anstandslos und fix abgewickelt. Auch die MwSt.-Erstattung für mich als Endverbraucher in der Schweiz (= EU-Ausland!) verlief problemlos. Also: klare Empfehlung von mir!

Passform

Wenn sich Jacke und Handschuhe auch für andere Aktivitäten als Motorradfahren eignen mögen, so muss die Heizjacke beim Biker unter der Motorradjacke getragen werden. Ich hatte im Vorfeld die Größe meiner Motorradjacke genannt, sowie meine persönliche Einschätzung, daß diese rundherum ausreichend „Luft“ bietet um darunter z.B. noch T-Shirt und einen Fleece-Pulli zu tragen, und erhielt eine entsprechende Größenempfehlung.

Als die Heizjacke ankam, hielt ich sie anfangs für zu eng, aber im Fahrversuch erwies sich die empfohlene Größe dann doch als goldrichtig. Auch bei aktivem Fahrstil verändern sich Ellenbogen- und Rumpf-Armwinkel während der Fahrt erstaunlich wenig. Und die Wärme wird am effektivsten beim flächigen und faltenfreien Kontakt der Heizjacke mit der Körperoberfläche übertragen.

Die Jacke ist angenehm lang geschnitten und deckt den unteren Rücken bis etwa Mitte Gesäß gut ab. Die Unterkante reicht vorne bis 15 cm unterhalb des Bauchnabels. Für die Wärmewirkung ist das eindeutig positiv. Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, daß die Jacke damit tief in die Hose gesteckt werden muss, wenn man den Verbindungsreißverschluss einer zweiteiligen Kombi schließen möchte. Bauchumfang und Bundweite der Hose müssen das zulassen!

Die Ärmel der Heizjacke sind ebenfalls angenehm lang, und schließen mit einem dicht anliegenden Strickbündchen ab. Die „angenehme“ Länge bezieht sich nicht nur auf den Wärmeschutz, sondern auch auf die Länge der auf der Unterarm-Oberseite der Ärmel austretenden Kabelverbinder für die Speisung der beheizten Handschuhe. Ich komme noch darauf zurück.

Strickbündchen für dichten Abschluss des Ärmels, sowie Stromversorgung für beheizten Handschuh

Den Abschluss am Hals bildet ein relativ dicht sitzender Stehkragen. Ein Schlauchschal würde bei mir noch zwischen Hals und Stehkragen passen, aber nicht viel mehr.

Stehkragen mit guter Höhe, sowie angemessen eng anliegend.

Für die Bestimmung der Handschuhgröße war das Ausmessen des Handumfangs empfohlen. Da ich exakt auf der Grenze zwischen zwei Größen lag und mich zuerst für die kleinere entschieden hatte, fand ich sie nach Anprobe prompt zu klein. Bei flacher, ausgestreckter Hand war die Passform zwar noch sehr gut. Allerdings empfand ich die „Rückstellkraft“ beim Krümmen der Finger als störend. Meine Empfehlung: Im Grenzfall eher die größere Größe wählen. Wobei auch bei den Handschuhen für eine effiziente Wärmeübertragung eine gute Passform unabdingbar ist.

Stromversorgung

Die zur Wärmeerzeugung benötigte Energie muss in Form von elektrischer Energie zugeführt werden. Man kann hierfür Akkupacks unterschiedlicher Kapazität zukaufen, oder das Bordnetz des verwendeten Fahrzeugs anzapfen. Für mich kamen Akkupacks aus den folgenden Gründen nicht in Frage:

  • zusätzliche Kosten, Gewicht und in der Bekleidung unterzubringendes Volumen
  • endliche(!) Kapazität. Eine Laufzeit von rund 60 Minuten bei maximaler Leistungsanforderung wäre mir nicht ausdauernd genug gewesen. Wenn man sich schon gegen Kälte gewappnet hat, dann hätte ich die Vorstellung vorzeitig erschöpfter Akkus schwer ertragen.

Also musste eine bordeigene Stromversorgung her.

In aller Kürze: ich habe eine Leitung mit 2,5 mm2 Leitungsquerschnitt direkt von der Batterie bis zu einer unauffällig montierten Steckdose unterhalb der Sitzbank verlegt.

Wer denkt, von Oberkante Batterie bis zur Sitzbank sind es nur ca. 30 cm, wird sich womöglich wundern: für die „diskrete“ Verlegung habe ich an der Monster geschlagene zwei Meter Kabel benötigt! Das zweiadrige, rot-schwarze Kabel habe ich zum Schutz vor Beschädigung aller Art, z.B. durch Vibration, UV-Strahlung etc. in einen schwarzen Schutzschlauch aus Polyamidgeflecht eingezogen, was zusätzlich das dezente Verstecken des Kabelverlaufs entlang des Haupt-Kabelbaums begünstigt.

Laut Hersteller zieht die Jacke bei Volllast etwa 6,6 A, die Handschuhe zusätzliche ca. 2,2 A. Insgesamt also knapp 9 A. Ich startete mit einer 10 A Flachsicherung. Bei ersten Test spürte ich eine kurze, allerdings sehr erfreuliche Hitzewelle 😎 , gefolgt von Stille/Kälte. Die Sicherung hatte es verjagt. Vermutlich weil die Ladespannung bei laufendem Motor höher liegt als 12 V, und dementsprechend mehr Strom gezogen wird. Zum Glück hatte ich den Sicherungshalter nicht nahe der bei der Monster sehr versteckt liegenden Batterie platziert, sondern gut zugänglich unter der Sitzbank.

Bei nächsten Test habe ich dann eine 15 A Sicherung montiert, die auch bisher gehalten hat. Ein Kupfer-Leiterquerschnitt von 2,5 mm2 kann lt. VDE bei Umgebungstemperaturen bis 30° C mit bis zu 20 A belastet werden, also liegen 15 A noch absolut im grünen Bereich.

Heizleistungs-Regulierung

Die Heizjacke wird bereits mit einem ausreichend langen Kabel zur Verbindung von Stromquelle und Jacke geliefert. Um während der Fahrt keine lose durchhängenden Kabel um mich herum zu haben, habe ich ein passendes Spiralkabel dazu gekauft, welches die nötige Bewegungsfreiheit bietet ohne dabei durchzuhängen. Die Einspeisung der Stromversorgung erfolgt über eine Hohlstecker-Verbindung im unteren Bereich der Jackenvorderseite, knapp oberhalb des Hosenbunds.

In dieser „Grundausstattung“ kann man die Jacke entweder nur mit voller Leistung betreiben, oder sie komplett ausgeschaltet lassen. Ich habe mir also auch den als Zubehör empfohlenen Portablen Digitalen Temperatur-Controller gekauft. Dieser bietet fünf unterschiedliche Intensitätsstufen, welche nach dem PDM-Verfahren realisiert sind. Daher das „digital“ in der Produktbezeichnung. Der Controller schaltet in jeder Intensitätsstufe periodisch zwischen den Zuständen „Ein“ und „Aus“ hin und her, und verändert je nach gewählter Intensitätsstufe das Verhältnis zwischen Einschaltdauer und ausgeschalteten Phasen. Die Trägheit der elektrischen Wärmeentwicklung ist als Tiefpassfilter für die Decodierung der gewollten Intensität völlig ausreichend. Die momentane Intensitätsstufe wird auf dem Controller als Zahl über eine Siebensegmentanzeige hinter einer Rauch-Plexiglasabdeckung angezeigt.

Nach Einschalten der Stromversorgung und dem obligaten Selbsttest wechselt die Jacke in den Zustand „volle Intensität“, angezeigt durch eine „5“.

So weit – so gut.

Anzeige der Leistungsstufe [0 .. 5] am Controller der Heizjacke

Die Stromversorgung für die Handschuhe wird – am Jacken-Controller vorbei – direkt durch die Jacke und durch deren Ärmel zu den Kabelenden an den Ärmelenden geführt. Dort können dann die Handschuhe jeweils über Winkelstecker mit der Stromquelle verbunden werden. Da man die Handschuhe auch ohne heizbare Jacke betreiben kann, (ein dann benötigtes Y-Kabel liegt den Handschuhen bei), und die Leistungsaufnahme der Handschuhe vergleichsweise gering ist, weisen die Handschuhe jeweils einen eigenen, integrierten Mini-Controller auf, mittels dessen jeder Handschuh individuell auf eine von drei Leistungsstufen eingestellt werden kann.

Selbsttest des Handschuh-Controllers, sowie manuelle Intensitätswahl
  • Die Steuertaste bleibt dunkel, wenn der Handschuh ausgeschaltet ist.
  • Die Taste leuchtet „Blau“ in der niedrigsten Intensitätsstufe 1
  • Die Taste leuchtet „Orange“ in der mittleren Intensitätsstufe 2
  • Die Taste leuchtet „Rot“ in der höchsten Intensitätsstufe 3.

Nach Durchlaufen des Selbsttests, unmittelbar nach Einschalten der Stromzufuhr, befindet sich der Handschuh im ausgeschalteten Zustand – abweichend vom Verhalten der Jacke!

Wärmewirkung

Erwähnte ich schon, daß die Wärmewirkung der Jacke bombastisch ist? 😉

Für meinen Härtetest wählte ich einen sonnigen Tag mit trockenen und salzfreien Straßen, bei rund 4°C Aussentemperatur. Bekleidet mit einem T-Shirt, der beheizbaren Jacke, sowie meiner FLM-Sports Jacke , natürlich ohne deren Innenfutter (wenn schon – denn schon!). Dazu die passende Kombihose, Verbindungsreißverschluss geschlossen. Und natürlich die beheizten Handschuhe, mit langen Stulpen.

Am ehesten würde ich die Wirkung der Jacke vergleichen mit dem Gefühl, wenn man bei Windstille und 20° auf der Bank einer Bierzeltgarnitur sitzt und einem die Sonne von hinten aufs schwarze T-Shirt scheint.

Die Heizwirkung am Rücken ist wirklich die auffälligste. Weil der Rücken in entspannter Fahrposition leicht konvex gewölbt ist, und somit die Heizjacke flächig und faltenfrei auf dem Körper aufliegt. Auf der Vorderseite- bzw. Oberseite der Arme ist die Heizwirkung auch gut spürbar, wenn auch stärker von der momentanen Armhaltung abhängig. Am Bauch habe ich mit Sicherheit nicht gefroren. Allerdings liegt dort die Jacke nicht so glatt auf. Diejenigen Leser, die auch über eine konvexe Vorderseite verfügen, dürften wenigsten diesmal den Bauch die Nase vorne haben. 😉

Die Heizwirkung der Handschuhe ist bei maximaler Leistung im Vergleich zur Jacke keine Offenbarung. Ich hatte zwar auf einer halbstündigen Fahrt keine kalten Finger, aber auch keinen Schweißausbruch. Hier wurden meine Erwartungen erfüllt, jedoch nicht übertroffen.

Verbesserungspotenzial

Bei aller Begeisterung: kein Licht ohne Schatten, und ich bin ein kritischer Verbraucher.

Besonders negativ aufgefallen ist mir das fast völlige Fehlen einer praktisch nutzbaren Rückmeldung über das aktuell eingestellte Leistungsniveau. Die Siebensegment-Anzeige am Digitalen Temperatur-Controller befindet sich während der Fahrt tief unter mehreren Schichten von Bekleidung. So muss man sich bei der Jacke auf die gefühlte Wärmewirkung verlassen. Über die zwar in Stufe 5 kein Zweifel besteht. Jedoch wird durch jeden Druck auf die Taste des Digitalen Temperatur-Controllers die Heizleistung nach folgendem Schema weitergeschaltet:

0 > 1 > 2 > 3 > 4 > 5 > 0 …

Und auf volle Leistung folgt halt: gar keine Leistung. Das relativiert den Nutzen des Digitalen Temperatur-Controllers meiner Meinung nach deutlich! Dessen Kosten kann man sich als Biker eigentlich sparen, ohne großen Komfort- oder Funktionsverlust zu erleiden.

Zwar initialisiert sich der Controller nach Herstellen der Verbindung mit der Stromquelle auf „Stufe 5“ (finde ich sehr gut!), aber ein unbewusstes und ungewolltes Betätigen der Taste des Controllers ist bei Änderung der Sitzposition nicht ausgeschlossen. Und dann muss man entweder während der Fahrt von aussen „blind“ an der Stelle der Jacke fummeln, unter der sich der Controller sich befindet, und ein paar Mal drücken, in der Hoffnung, sich der Stufe 5 zu nähern ohne darüber hinaus zu gehen. Oder man muss kurz anhalten, den Controller ausgraben und nochmals neu einstellen. Nicht optimal gelöst. Auch wenn ich hierfür noch keinen Verbesserungsvorschlag habe.

Bei den Handschuhen gibt es zwar eine im Blickfeld des Fahrers liegende farbige Leuchtanzeige. Allerdings ist diese im Sonnenlicht nicht ablesbar. Andererseits ist bei den Handschuhen ein ungewolltes Verstellen während der Fahrt nahezu ausgeschlossen. Blöd ist allerdings, daß die Handschuhe sich nach Unterbrechung und Wiederherstellung der Stromversorgung in Stellung Power-Aus initialisieren, abweichend vom Verhalten der Jacke.

Und dann waren im Auslieferungszustand der Jacke die Kabel im Inneren der Ärmel unverständlich unpraktisch verlegt. An strategischen Positionen (z.B. Schulter, Ellenbeuge etc.) werden die intern verlegten Kabel zwar durch kleine, eingenähte Schlaufen geführt, jedoch wurde das Versorgungskabel für den Handschuh von der Innenseite der Ellenbeuge aus auf der Unter- und Aussenseite des Unterarms (aus Sicht des Besitzers des Unterarms) hinten herum zur Oberseite des Ärmels geführt.

Serie: Kabelführung spiralförmig „hinten“ um den Unterarm herum.

Diese spiralartige und unelastische(!) Umschlingung des Unterarms hat sich sowohl unangenehm angefühlt, als auch ein ausreichend weites Herausziehen des Kabels zur Verbindung mit dem Handschuh unmöglich gemacht. Ich nenne das: ein Kompatibilitätsproblem.

Welches ich zum Glück mit wenig Aufwand selbst lösen konnte: lobenswerterweise kommt die Heizjacke bereits ab Werk mit einer per Reißverschluss zugänglichen Revisionsöffnung für den Raum zwischen Jacken-Innenfutter und Aussen-Softshell.

Praktische, per Reißverschluss zugängliche Revisionsöffnung zu den innen verlegten Kabeln

So konnte ich die fraglichen Kabel auftrennen, neu verlegen, verlöten und per vorher aufgefädeltem Schrumpfschlauch wieder isolieren.

Besser: direkte Verlegung von der Ellenbeuge „vorne“ herum zur Ärmeloberseite

Praxistip

Ducati- Motorräder stehen nicht im Ruf, daß ihre Batterien nennenswerte Kaltstart-Reserven aufweisen. Um die Monster hier nicht selbst ungewollt außer Gefecht zu setzen, habe ich mir angewöhnt, die elektrische Verbindung zwischen Bordnetz und Heizbekleidung erst nach dem Anlassen des Motors herzustellen, bzw. vor dem Abstellen des Motors zu trennen. Immerhin entspricht die volle Leistungsaufnahme von Jacke und Handschuhen ziemlich genau zwei Fernscheinwerfern, und die lässt man auch nicht unnötig im Stand brennen.

Das Material für eine Bordsteckdose an der Ural liegt übrigens schon auf der Werkbank parat. Die Ural ist zum Glück bezüglich „diskreter“ Verlegung weniger heikel 😉

2 Gedanken zu „Klimaerwärmung!“

  1. Chris,
    ein Dreifaches Daumen hoch. Das erspart dem einen oder anderen geneigten Leser und Winterbiker eine möglicherweise aufwändige Suche nach geeignetem Untergewand. Ich persönlich ziehe es als inzwischen abgehärtetem norddeutschen Kaltblut vor, weiterhin frei und im wahrsten Sinne des Wortes ungebunden meine Kreise zu ziehen. Die kälteempfindlichen Zonen sind bei mir zum Glück nur Hals und Hände. In einer guten Kombi – zugegeben mit entsprechender Unterwäsche – habe ich bisher noch nicht gefroren Für den Hals habe ich zwei Schlauchschals und eine Sturmhaube, die bis zum Brustansatz reicht und auch den Nackenbereich abdeckt. So „eingezwiebelt“ komme ich mit tiefen Temperaturen bestens zurecht. Bleiben die Hände – und da hält sich Dein Begeisterungssturm ja in Grenzen. Ich denke bei der Wunschliste für meine geplante Anschaffung einer BMW als Nachfolgerin meines blauen Ducati-Monsters also eher über ein Heizgriffe-Kriterium nach, um weiterhin unverkabelt die Freiheit auf zwei Rädern zu genießen.
    Beste Grüße und herzlichen Dank für Deine Mühe
    Klaus

    1. Klaus,
      danke für Dein Lob. Meine vergleichsweise mäßige Begeisterung für die beheizten Handschuhe muss man fairerweise vor dem Hintergrund der wirklich phänomenalen Heizwirkung der Jacke sehen. Da lag die Latte schon ziemlich hoch, und jeder Handschuh hätte es schwer gehabt. Die Vorstellung von „Großer Freiheit“, Dir als Hamburger ja zweifellos ein Begriff, liegt dem Biken grundsätzlich immer inne. Insofern verstehe ich gut, daß Du bei Deinem Ritt in den Sonnenuntergang ungebunden sein möchtest. Zum Konzept der Heizgriffe gebe ich lediglich zu bedenken, daß hier die Erwärmung auf der Handinnenfläche stattfindet, während die Abkühlung auf der Hand- und Fingeroberseite erfolgt. Bei den beheizten Handschuhen erfolgt die Heizung dort, wo ansonsten die Abkühlung stattfindet – auf der Ober-/Aussenseite.
      Chris

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