Neues vom Ural Beleuchtungsumbau

Was bisher geschah.

Zuletzt hatte ich vom Stand der Vorbereitungen der Übergehäuse berichtet. Für die weiteren Schritte musste ich auf das Ende der Sommerferien warten, bis die Freizeitwerkstatt wieder öffnete und ich wieder Zugang zur Fräsmaschine hatte.

Gehäuse mit eingeschraubten Gewindebuchsen und Aussparung für Kabelführung / Steckverbindung

Den habe ich dann gleich genutzt und die Rückseite der Übergehäuse bearbeitet, wie oben abgebildet.

Die zylindrischen Löcher zur Aufnahme für die Einschraubmuttern M5x12 habe ich mit einem Fingerfräser eingebracht, weil das Raumangebot wirklich knapp ist: weder wollte/konnte ich „ins Freie“ schneiden, noch in die Kapsel mit den Leuchtmitteln. Da blieb nur die Variante mit je einer Gewindebuchse rechts und links. Das Ganze dann für vier Übergehäuse, von denen aktuell nur drei verplant sind: Beiwagen vorne und hinten, Maschine hinten. Für die Maschine vorne (links neben dem Scheinwerfer) habe ich noch keinen Plan, und werde einen Zwischenstand erst einmal auf mich wirken lassen und Feedback von Kollegen einholen.

Inzwischen habe ich drei Beleuchtungskörper-Kapseln fertig bearbeitet, wie hier beschrieben:

Für die Montage der Beleuchtungskörper-Kapseln in die Übergehäuse habe ich mir ein paar Rundmuttern mit Schlitz aus Gewindehülsen M8x30 (Baumarkt) gefertigt, sowie einen kleinen „Schlüssel“ zum festziehen:

Ringmuttern und Schlüssel für die rückwärtige Befestigung der Beleuchtungskörper-Kapseln

Fertig montiert sieht das dann so aus:

Beleuchtungs-Kapsel in Übergehäuse montiert, Rückansicht
Beleuchtungs-Kapsel in Übergehäuse montiert, Frontansicht

Die Kapseln habe ich in dünnes Bett aus Silikon-Dicht/Klebemasse eingesetzt, um die Übergehäuse gegen Witterungseinflüsse von der Linsenseite her abzudichten. Die Rundmuttern habe ich mit mittelfester Schraubensicherung versehen. Ausserdem habe ich darauf geachtet, den auf der Linse mittig markierten Pfeil nach oben weisen zu lassen. Nützt’s nix, so schadet’s auch nicht.

Die neuen „Zwischenlagen“ zum Spaltausgleich zwischen balliger Kotflügeloberfläche und planer Übergehäuse-Rückseite sind inzwischen ebenfalls frisch 3D-gedruckt bei mir eingetroffen, und passen nun tadellos:

Das Lineal dient nur der Verdeutlichung der konkaven Unterseite (in Montagelage) der Zwischenlage

Damit sind die mechanischen Vorarbeiten an den Leuchten selbst im Grunde abgeschlossen.

Was die Elektrik angeht, so ist serienmäßig an der Ural cT ein lastabhängiges Blinkrelais verbaut. Wenn ein Birnchen auf einer Seite fehlt oder defekt ist, blinkt das verbleibende Birnchen mit doppelter Frequenz.

Links: das serienmäßige Blinkrelais; rechts: Gehäuse eines Standard Kfz-Relais, dessen Bodenplatte ich für plug&play Austausch zweckentfremdet habe

Ich habe das originale Blinkrelais daher bereits ausgewechselt gegen ein lastunabhängiges Kellermann Blinkrelais R2. Gleich die Probe gemacht: auch mit nur einem Birnchen auf einer Seite ändert sich die Blinkfrequenz nicht. Das funktioniert also bis hierher perfekt, so daß ich auch Umbau-Zwischenstände (Original-Leuchten erst teilweise ausgetauscht) sauber abdecke.

Kellermann Blinkrelais R2 mit Stecker versehen, für plug&play Austausch gegen Original

Aktuell warte ich auf eine Lieferung von Conrad, mit Steckverbindern und Streifenplatinen für die Endmontage.

Hier geht’s zum dritten und letzten Teil meines Berichts. 😎

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