Rundwanderung Iltios-Chäserugg-Iltios

Schönes Wetter und Hitze war angesagt. Zu Hause bleiben hatten wir keine Lust, aber allzu schwitzig und anstrengend sollte es auch nicht werden 😉. Trotzdem ein bisschen in der Höhe, wenn möglich Rundwanderung. Eckdaten waren gesetzt: Chris begann zu recherchieren ☺️ …

Berggasthaus Stöfeli und Bergstation Chäserugg
Gasthaus Stöfeli und Bergstation „Chäserugg“

… und stellte unsere Rundwanderung zusammen: die Churfirsten sollten es sein. Wir fuhren früh los, damit wir von Unterwasser aus die erste Standseilbahn nach Iltios nehmen konnten. Wie hätte es anders sein können: wir waren natürlich nicht die Einzigen, die auf diese Idee gekommen sind, entsprechend gab es schon einen kleinen Andrang. Doch wir fanden schliesslich ausreichend Platz, auch für Hunzi, die wir bei solchen Anlässen immer gegen mögliches Gedränge abschirmen.

Wandern wollte anscheinend niemand 🙂, die Meisten stiegen in Iltios gleich auf die Gondel Richtung Chäserugg um. Uns sollte es recht sein, so hatten wir unsere Ruhe und konnten auch Ginger entspannt ohne Leine laufen lassen.

Da wir so früh unterwegs waren, hielt sich die Wärme in Grenzen und Teile des Weges waren auch noch im Schatten.

Nach einer Nussgipfel-Pause im Gasthaus Stöfeli ging es weiter. Wir hatten noch ca. 600 Höhenmeter zu machen, auch wurde es immer wärmer. Es gab phantastische Sichten, die ich so noch nie gesehen hatte. Grün und doch ziemlich gebirgig, irgendwie auch mystisch. Man muss es gesehen haben.

Am Schluss ging der Weg nur noch an der prallen Sonne entlang und wir waren ziemlich froh, als wir beim Restaurant ankamen 😅. Wir alle hatten ein kühles Getränk verdient. Kaiserwetter pur, einfach nur herrlich, trotz der vielen Leute, die sich auf dem Gipfelplateau gut verteilten.

Nach der Pause hatten wir noch einen kleinen Anstieg von rund 50 Höhen-metern auf den Hinterrugg vor uns und dann lag der Abstieg vor uns.

Die verschiedenen Sichten waren einfach spektakulär. Nach einer kurzen Fotosession machten wir uns auf den Rückweg, lag doch noch ein kräftezehrender Abstieg vor uns, was wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten 😒.

Der Start des Abstieges führte durch Wiesen, kleine Föhrenwälder und ziemlich unerwartet ging es ziemlich steil und stotzig zur Sache. Wäre soweit eigentlich noch machbar gewesen, aber weil sich dieser Weg teilweise in einer schattigen Schlucht befand, waren die Steine feucht und mosig.

Kein Wunder, dass wir praktisch die einzigen Wanderer waren ☹️. Trotz der nötigen Vorsicht rutschte Chris aus und kugelte regelrecht ins Gestrüpp. Der Schutz der umgehängten Kamera hatte aus seiner Sicht eindeutig Vorrang vor der eigenen Unversehrtheit, und so gab es ein paar blutige Schrammen an Knie und Unterarmen. Der Schreck sass mir in den Knochen, nicht viel weiter und es wäre ziemlich steil runter gegangen 😫. Da konnte man nur sagen Glück im Unglück.

Geschafft!!

Wir waren froh, als wir diesen steilen Abstieg hinter uns hatten. Der zweite Teil des Rückweges führte dann beschaulich durch Wälder und Wiesen, wovon der letzte Teil der gleiche Weg wie am Morgen war. In Iltios angekommen machten wir uns müde und zufrieden auf den Heimweg.

Rundwanderweg Iltios Chäserugg Hinterrugg Iltos

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